Kerstin Körner

Mein Programm

Oberbürgermeisterwahl 25.05.2014
Mit Herz und Sachverstand

Programm in 4 Teilen:




 


Mein Programm: Kommunalpolitik – transparent, miteinander und weitsichtig

Dippoldiswalde braucht eine Politik, die Interessen von Ortsteilen und Kernstadt gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt. Für die Menschen in unserer Stadt ansprechbar zu sein, mit ihnen zu reden, ihre Ideen anzuhören, aufzunehmen und dann auch entschlossen umzusetzen, dafür stehe ich. Zusammen mit Ihnen will ich unserer Stadt für die Zukunft wieder mehr Gesicht geben. Dazu müssen wir Dippoldiswalde lebens- und liebenswert erhalten – für diejenigen, die hier leben und arbeiten, aber auch für diejenigen die hier Freizeit verbringen möchten.
Dabei will ich alle mitnehmen, die sich für diese Stadt einsetzen – in den Betrieben, in den Vereinen, in den Ortschaftsräten und allen Gruppen, die sich für die Stadt engagieren. Ich möchte ein „Bündnis für Dipps“ gründen, das die Arbeit des Stadtrats unterstützt und ihm jenseits politischer Zuordnungen zuarbeitet. Regelmäßig will ich dafür Vertreter von Vereinen und Gewerbe und diejenigen einladen, die sich in unserer Stadt engagieren.

Bürgerfreundliche Verwaltung und transparente Finanzpolitik

Die Arbeit der Verwaltung muss für die Bürgerinnen und Bürger verständlich, transparent und nachvollziehbar sein. Die Verwaltung muss für die Bürger da sein und sich an deren Bedürfnissen orientieren.  Sie arbeitet als Dienstleister für unsere Einwohner, die sie mit ihren Steuermitteln finanzieren. Wie jedes kundenorientierte Unternehmen werden die Einführung eines Beschwerdemanagement und Vorschlagswesens Instrumente werden, um Abläufe zu optimieren, Fehler zu reduzieren und damit Kosten zu minimieren.
Unsere Heimatstadt braucht einen geordneten Haushalt, eine sparsame, gerechte und verantwortungsvolle Finanzpolitik. Dafür will ich als Oberbürgermeisterin einstehen.
Es geht um entschlossenes Handeln und ehrliche Arbeit im Interesse unserer Stadt und unserer Bürger. Dabei müssen wir künftig klarer festlegen, was notwendig ist und was als Wünschenswertes zurückstehen kann. Damit wird transparent werden, wie sich die Dinge entwickeln sollen. Die finanziellen Spielräume werden enger. Darauf muss die Politik auch in Dippoldiswalde mit dem notwendigen Augenmaß reagieren.

Die Ortsteile nicht am Rande sondern mittendrin

Dippoldiswalde hat mit seinen 16 Ortsteilen etwas Familiäres. Jeder Ortsteil ist anders, das muss so bleiben. In den Ortsteilen leben die meisten Einwohner. Sie in ihrer Eigenständigkeit zu stärken und mit den Interessen der gesamten Stadt zusammenzuführen, darin sehe ich meine Aufgabe. Gemeinsam mit den Ortschaftsräten werde ich individuelle Entwicklungskonzepte besprechen und umsetzen.
In allen Ortsteilen braucht es aber auch moderne Kommunikationsmöglichkeiten, besonders dort wo kurzfristig keine Möglichkeit für Breitbandversorgung gegeben ist.
Für mich ist klar, mit dem Zusammenschluss von Schmiedeberg und Dippoldiswalde sind zwei Partner auf Augenhöhe zusammengekommen. Ich werde stets darauf achten, dass in der Wertigkeit der Ortsteile keine Unterschiede gemacht werden.

Wirtschaft und Arbeit

Die mittelständischen Betriebe in Handwerk, Handel und Gewerbe sichern und schaffen Arbeitsplätze. Darauf baut die Leistungskraft unserer Stadt am Rande des Ballungsraums Dresden auf. Dipps wird damit für diejenigen attraktiv, die hier und in der Region arbeiten, die mit und für ihre Familien hier ihre Heimat gefunden haben. Ein funktionierendes Gewerbemanagement und eine den Arbeitsplätzen verpflichtete Wirtschaftsfreundlichkeit werde ich ohne wenn und aber zur Chefsache machen. Dabei werde ich die bestehenden Betriebe nicht weniger unterstützen als diejenigen, die sich neu bei uns niederlassen wollen. Die Unternehmen, die den Menschen in unserer Heimat Arbeit geben, sollen dabei – wo immer möglich – von den Aufträgen profitieren, die von unserer Stadt vergeben werden. 

Gemeinsam mit einer gut aufgestellten Verwaltung und den gewählten Stadträten werde ich unbürokratische Hilfe anbieten und das Standortmarketing voranbringen.
Dazu gehört untrennbar eine stabile und gestärkte Schullandschaft. Sie kann jungen Menschen berufliche Perspektiven aufzeigen und den Familien optimale Bildungschancen für ihre Kinder sichern. Zudem sorgt sie dafür, dass ausreichend heimische Fachkräfte zur Aufrechterhaltung und Fortentwicklung vorhanden sind.

Soziales

Moderne und gut ausgestattete Kindertagesstätten und Schulen sind ein wesentlicher Faktor im Standortwettbewerb. Für Familien ist das umfassende Angebot von Krippen- und KiTa-Plätzen, ortsnahen Grundschulen, Förderschule, Mittelschule und Gymnasium ein wichtiger Grund, sich für unsere Stadt zu entscheiden. Hier gilt es, auch wenn die Schule nicht in Trägerschaft der Stadt ist, sich aktiv mit allen Bildungsträgern zu verständigen. Das Leistungsspektrum Schulen und Kitas werde ich beständig mit fortentwickeln um eine Standortgarantie auch langfristig zu sichern.
Dipps verfügt über eine bewährte soziale Infrastruktur. Angebote für junge Menschen gehören genauso dazu, wie Einrichtung für ältere Menschen oder Unterstützungsangebote für Familien. Hier wirken ehrenamtlichen Angebote mit professionellen Leistungen der verschiedenen Träger zusammen. Sie werden unterstützt durch eine qualifizierte medizinische Versorgung. Hier leistet das Krankenhaus einen wesentlichen Beitrag, der durch ein flächendeckendes Angebot in der ärztlichen Versorgung ergänzt werden muss. Hier werde ich Möglichkeiten der kommunalen Unterstützung dort nutzen, wo das Angebot hinter dem festgestellten Bedarf zurückbleibt.
Bei allen Investitionen der Stadt werde ich darauf achten, dass die Beteiligung am sozialen Umfeld für unsere älteren Bürger bis ins hohe Alter nicht durch unnötige Hürden erschwert wird. Unsere kommunale Infrastruktur muss sich dem demographischen Wandel anpassen und weitsichtig ausgerichtet sein, auch wir werden immer älter. Hierfür sollen im „Bündnis für Dipps“ kompetente Berater für die kommunalen Entscheidungen gefunden werden.

Ehrenamt

Das ehrenamtliche Engagement vieler Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt ist ein Schatz, den wir nicht mit Geld aufwiegen können. Darum will ich die unterstützen, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwesen einsetzen.
Das gilt für die Feuerwehren, das DRK, THW und die Wasserwacht gleichermaßen, wie für die Vereine die sich Sport, Kunst und Kultur zur Aufgabe gemacht haben. Die Kirchgemeinden verdienen dabei genauso Aufmerksamkeit wie Einrichtungen der Kranken-, Jugend- und Seniorenhilfe oder auch andere Organisationen, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet haben. Sie stehen für Gemeinschaftsgeist sowie Idealismus und schließen die Lücke zwischen Familie, Wirtschaft und Politik. Sie sind der Kitt, der jenseits staatlicher und öffentlicher Leistungen unsere Gesellschaft zusammenhält. Darum werde ich ihnen auch im „Bündnis für Dipps“ jederzeit Ansprechpartner sein. Ich stehe für ein bezahlbares Vereins- und Gemeinwesen in unserer Stadt, da bereits jetzt die finanzielle Leistungsfähigkeit einiger Vereine erreicht ist.

Wirtschaftsfaktor Tourismus

Die Tourismusförderung in Dippoldiswalde braucht vor allem mehr praktische Umsetzung. Dabei muss das Konzept, in das bereits enormer Zeit- und Geldaufwand investiert wurde, endlich fertiggestellt werden.
Wir werden umso erfolgreicher sein, wie es gelingt die Leistungserbringer in Gastronomie, Hotellerie und sonstigen Freizeitangeboten dabei einzubinden und gemeinsam regional zu vernetzen und überregional zu vermarkten. Dazu gehört aber auch ein besseres Umfeld der Weißeritztalbahn ebenso wie ein modernes Wander- und Radwegenetz. Von der Malter über die Dippser Heide bis hin zu den aktuellen Erkenntnissen zum Bergbau…
Der Radweg um die Talsperre Malter wird nicht länger nur eine Wunschvorstellung bleiben.

Dipps hat mehr und kann mehr. Ich möchte an der Spitze des Teams diese Vision mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und bei allen Gelegenheiten über die Stadtgrenzen hinaus bekannt machen.

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